Geld anlegen

Geld anlegen 2014 und hohe Rendite erzielen

In Zeiten in denen kaum noch Zinsen für Sparguthaben und andere Anlagen bezahlt werden, wird es schwer entsprechende Kapitalanlagen zu finden. Grundsätzlich gibt es eine Vielzahl von Anlagemöglichkeiten, wenngleich sie sich teils erheblich hinsichtlich der Rendite und Risiken unterscheiden. Gerade im Hinblick auf die Risiken, empfiehlt es sich wenn man sein Kapital möglichst breit streut. Dies verhindert dass man sein Kapital bei einer Anlage vollständig verliert. Nachfolgend eine Übersicht über die einzelnen Anlageformen und deren Besonderheiten, wie Rendite und Risiken.

Wir stellen jetzt die wichtigsten Anlageformen vor, z.B. Genussscheine. Fonds, Aktien, Investments und weitere Anlageformen.

Genussscheine

Bei Genussscheinen handelt es sich um eine Art Unternehmensbeteiligung, ohne aber ein Mitsprachrecht oder sonstige Einflussmöglichkeiten auf die Unternehmensführung hat. Genussscheine sind in Deutschland nicht geregelt. Welche Folgen und Risiko dies haben kann, zeigen das Energieunternehmen Prokon, weite Teile vom Geschäftsbetrieb wurde über Kapital aus Genusscheinen finanziert. Bereits ab 10o.00 Euro konnte man sich einen Genusschein sichern. 2013 ging Prokon in die Insolvenz, davon betroffen auch tausende von Inhaber von Genussscheinen. Wie hoch die Verluste für die Genussscheininhaber werden wird, ist aktuell noch nicht absehbar.
Wer in Unternehmen in Form von Genussscheine investieren möchte, kann aus einer Vielzahl von Angeboten auswählen. Der Einstieg ist meist schon ab 1000.00 Euro und weniger möglich. Genussscheine sind für Anleger meist aufgrund der hohen Rendite besonders attraktiv. Meist bewegen diese sich zwischen drei bis sechs Prozent. Wer Genussscheinen zeichnen möchte, der sollte sich immer bewusst machen, dass das Kapital aus den Genussscheinen nicht abgesichert ist. Ein Totalverlust ist somit immer möglich.

Fonds

In einem Fond, auch als offener Investmentfonds bezeichnet, handelt es sich um eine Kapitalanlagegesellschaft. Hierbei investieren Anleger Geld im Fond, hierbei spricht man auch von einem Sondervermögen. Mit diesem Fond werden dann Investionen vorgenommen, zum Beispiel am Aktienmarkt, im Geldmarkt oder in Immobilien investiert. Meist wird das Kapital aus einem Fond in verschiedene Vorhaben investiert und darauf sollte man auch achten. Den umso mehr sich das Kapital aus dem Fond verteilt, umso niedriger ist das Risiko in form von Verlusten für die Anleger. Da man sich an Fonds schon mit kleinen Beiträgen, zum Beispiel 30 Euro im Monat beteiligen kann, sind Fonds gerade für Kleinanleger interessant. Wie hoch die Rendite bei einem Fonds ist, ist vom Fond abhängig.

Aktien

Die niedrigen Zinsen und somit das billige Geld, sorgen derzeit für eine Belebung am Aktienmarkt. Wobei gerade die verschiedenen Krisen wie mit Russland, derzeit auf die Stimmung am Aktienmarkt schlagen. Sicherlich nicht die beste Zeit in Aktien einzusteigen. Derzeit bewegt sich die Rendite am Aktienmarkt zwischen ein bis vier Prozent. Um am Aktienmarkt Aktien kaufen und verkaufen zu können, benötigt man einen Broker.

Binäre Optionen

Wer nicht direkt an den Aktienmarkt gehen möchte, sondern lieber ein bisschen zocken möchte, dem kann man binäre Optionen empfehlen. Hierbei handelt es sich im Prinzip um nichts anderes wie Kursspekulationen. Man sucht sich hierbei einen Wert aus, der auch an der Börse gehandelt wird. So sucht man sich zum Beispiel die Aktie von Facebook oder den Euro aus. Dann setzt man einen Einsatz auf die Kursentwicklung, zum Beispiel auf einen steigenden oder fallenden Kurs. Je nach höhe vom Einsatz und der Kursentwicklung macht man entweder einen Gewinn oder einen Verlust. Die höhe der Rendite, aber auch vom Verlust ist abhängig vom Einsatz.

Nachrangiges Darlehen

Von einem nachrangigen Darlehn spricht man in der Unternehmensfinanzierung, bei Krediten für risikobehaftete Unternehmen. Risikobehaftete Unternehmen, sind zum Beispiel Unternehmen die sich massiv in Zahlungsschwierigkeiten befindet. Aufgrund des hohen Risikos eines Ausfall der Rückzahlung vom Kredit, zum Beispiel durch Insolvenz, ist ein nachrangiges Darlehen meist mit sehr hohe Renditen ausgestattet. So hoch wie aber die Rendite ist, so hoch ist auch das Risiko von einem Verlust. Insbesondere da die Forderung aus dem Darlehn, im Fall von einer Insolvenz erst nachrangig aus der Insolvenzmasse bedient wird. Dies kann im schlimmsten Fall den Totalverlust bedeuten. Die Rendite bei einem nachrangigen Darlehn bewegt sich meist um die 7.5 Prozent.

Anleihe

Dem Staat mal Geld leihen und mit Zinsen wieder zurückbekommen, dass ist der Fall wenn man eine Staatsanleihe zeichnet. Staatsanleihen, zum Beispiel in Deutschland, kann man über einen Broker sowie über die Sparkassen zeichnen. Mit Staatsanleihen finanzieren die Länder dieser Welt, ihre Ausgaben die sie über die regulären Einnahmen aus dem Staatshaushalt nicht decken können. Die Rendite bei einer Staatsanleihe ist abhändig von der Bonität des jeweiligen Staates. Wer zum Beispiel eine Staatsanleihe von Deutschland zeichnet, bekommt aufgrund der sehr guten Bonität kaum eine Rendite. Dafür hat man aber die Garantie, dass man sein Geld wieder zurückbekommt, auch wenn es sich finanziell nicht wirklich lohnt. Trotzdem erfreuen sich Staatsanleihen von Deutschland einer großen Beliebtheit. Natürlich besteht auch bei Staatsanleihen ein Risiko von einem Zahlungsausfall oder einer Verspätung bei der Rückzahlung , dies gilt insbesondere bei Staaten mit einer schlechten Bonität. Dies zeigte sich erst bei der EU-Staatsschuldenkrise, als Griechenland nur knapp einem Staatsbankrott entgangen ist. Damit dies möglich war, war auch ein Schuldenschnitt nötig, bei dem auch Anleger von Staatsanleihen Verluste verbuchen mussten. Wer daher in Staatsanleihen investieren möchte, sollte sich gut überlegen welches Land es wert ist. Bei der Entscheidung kann man sich auch an den Bewertungen der Ratingagenturen orientieren. Diese Bewertungen der Staaten orientiert sich an zahlreichen Faktoren wie der Wirtschaftskraft und der Staatsverschuldung.

Direktinvestments

Wer Geld ins Ausland investieren möchte, zum Beispiel in ein Unternehmen investieren möchte, der kann es mit einem Direktinvestment versuchen. Bei einem Direktinvestment hat man im Gegensatz zum sogenannten Portfolio-Investement einen Einfluss auf die Geschäftsführung. Jetzt haben Direktinvestments natürlich auch ihr Risikio, es ist ein anderes Land. Dementsprechend kann es dort durch die rechtliche Lage, aber auch durch Gesetzesänderungen zu Nachteilen für das Investment kommen. Die Rendite bei einem Direktinvestment bewegt sich je nach Investment meist zwischen drei bis vierzehn Prozent.

Gold, Silber und Betongold, darauf sollte man achten

Edelmetalle wie Gold und Silber: Gold und Silber waren in den letzten Jahren aufgrund den massiven Kurssteigerungen für einen Anleger nicht besonders interessant, da der Anstiegswert zu hoch war. 2013 erlebte gerade der Goldpreis einen Einbruch im Wert. Die Zeit ist jetzt also günstig, in Gold und Silber zu investieren. Grundsätzlich empfielt es sich, wer mit Gold und Silber kein Geld verlieren möchte, nur bei einem niedrigen Kurswert einzusteigen. Gerade nach der Talfahrt 2013 ist es absehbar bis wann der Goldpreis wieder ansteigt. Sind die Kurse für Gold und Silber gestiegen, kann man sich Gedanken über eventuelle Käufe machen. Wie hoch die Rendite hierbei ist, ist tagesaktuell von der Kursentwicklung abhängig. Was die Haltung von Gold und Silber als Anlageform in der Betreuung aufwendig macht. Ein wesentlicher Nachteil ist auch das man nach einer Investition nicht absehen kann, wann positive Kursentwicklungen und somit es zu Gewinnen kommt. Je nach Entwicklungen kann so das Kapital längere Zeit gebunden sein, sofern man keine Verluste machen möchte.

Betongold / Immobilien

Betongold: Gemeint mit Betongold ist die eigene Immobilie, sei es als Haus oder als Eigentumswohnung. Gerade in Zeiten von niedrigen Zinsen, sind entsprechende Kredite zur Immobilienfinanzierung entsprechend günstig. Im Vergleich zu den vielen anderen Anlagenformen, sollte man sich bei einer Immobilie bewusst sein, dass je nach Kaufsumme eine Finanzierung über einen längeren Zeitraum andauert. Auch wenn die Finanzierung günstig ist, sollte man sich immer auch hinterfragen ob man sich eine solche Finanzierung dauerhaft leisten kann. Meist beträgt die Laufzeit einer Finanzierung zwischen 15 bis 20 Jahre.

Was häufig bei der Finanzierung von der eigenen Immobilie unterschätzt wird, ist der Unterhalt und die Folgekosten. Gerade wenn es sich um einen Altbau handelt, sollte man immer über entsprechende FInanzmittel für Renovierungen und Reparaturen, zum Beispiel am Dach, an der Heizung oder an Elektrik verfügen. Bevor man sich eine Immobilie kauft, empfiehlt es sich um Risiken weitgehend zu minimieren, wenn man die Immobilie von einem Sachverständigen auf Herz und Nieren prüfen lässt. Damit können frühzeitig eventuelle Mängel der Immobilie aufgedeckt werden. Dies kann dann wieder bei Kaufentscheidung berücksichtigt werden.

Was darf es jetzt sein?

Es wurden jetzt zahlreiche Möglichkeiten vorgestellt, wie man sein Geld anlegen kann. Abseits vom altbekannten Sparbuch und dem Sparstrumpf. Welche dieser Möglichkeiten für einen in Betracht kommen, ist im Wesentlichen auch von der persönlichen Risikobereitschaft abhängig. Natürlich sollte man auch beachten, dass die einzelnen Anlagen auch Geld kosten. So entstehen zum Beispiel bei Aktiengeschäften, Kosten für einen Broker und für ein Depot. Gerade Kleinanleger sollten auf die Kosten achten, nicht das hinterher die Kosten höher sind als die Gewinne. Auch sollte man beachten das bei den Gewinnen, zum Beispiel Zinsen, Steuern anfallen. Dementsprechend besteht auch die Pflicht zur Steuererklärung, dies gilt auch wenn man seine Geschäfte im Ausland abwickelt.

Machen Sie den Geldanlage Vergleich.

Richtig Geld anlegen

http://de.wikipedia.org/wiki/Investition